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Kleines Radsportlexikon
Die wichtigsten Begriffe und Namen aus dem Radsport von K bis L:
K
Kannibale, der: Diesen Namen gab man Eddy Merckx, der jedes Rennen, das er fuhr, gewinnen wollte.
Kapitän: Spitzenfahrer einer Mannschaft für den die anderen Teamkollegen arbeiten, ihm Windschatten geben und Trinkflaschen holen. Er soll das Rennen gewinnen.
Rathauskriterium 2004 in Wien
Kirmesrennen: Rennen, die meist nach der Tour de France veranstaltet werden. Die Fahrer werden eingeladen. Die Preisgelder gehen nicht wie bei den meisten Rundfahrten an die Teams, sondern an die Fahrer. Für den Sieg gibt es keine UCI-Punkte.
Klassiker: traditonsreiches Eintagesrennen. Einige davon gehören zur World Tour.
Königsetappe: Rennentscheidende Bergetappe. Die Königsetappe ist die wichtigste und schönste Etappe einer Rundfahrt.
Konterattacke: Nach einem Zwischensprint oder wenn Ausreißer gestellt werden, kann sich das Tempo im Feld stark verlangsamen. Wenn ein Fahrer diese Gelegenheit benutzt um auszureißen, spricht man von einer Konterattacke.
Kriterium: Rennen, bei dem ein Rundkurs mehrmals gefahren wird.
L
Landesmeister: Landesmeister werden meistens kurz vor der Tour de France ermittelt. Die Landesmeister erkennt man an Spezialtrikots in ihren Landesfarben.
Lange Leine, an der langen Leine lassen: Um zu verhindern, dass das Hauptfeld eine Spitzengruppe zu schnell einholt, wird das Tempo verlangsamt, so dass der Zusammenschluss erst später erfolgt. Der Abstand bleibt dann über längere Zeit bei 1-2 min. Die Ausreißer werden an der langen Leine gelassen.
Lanterne Rouge: franz. rote Laterne. Trägt der letzte Fahrer des Felds.
Lemond, Greg: Er war der erste Nicht-Europäer, der die Grande Boucle für sich entscheiden konnte. Er gewann dreimal: in den Jahren 1986, 89 und 90.
Loch lassen: Kontakt zu seinem Vordermann verlieren.
Loch schließen: Kontakt zum Vordermann wieder herstellen.
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