So wenig wie die Franzosen an ihren alten Nummernschildern hängen
– sie haben sich auch von den gelben Schildern ohne Nostalgie getrennt –
so wenig scheinen sie inzwischen an Autos aus französischer Herstellung zu hängen.
Vielleicht liegt es daran, dass es zurzeit keine Autos gibt, die das Zeug zu einem Kultauto
haben wie der
2CV, bei uns Ente genannt,
oder für den etwas größeren Geldbeutel der Citroën DS,
der sich "Déesse" spricht, was auf deutsch "Göttin" heißt,
der aber schon seit über 30 Jahren nicht mehr gebaut wird.
Früher war ein gängiges Vorurteil, dass Franzosen auf eine Beule am Fahrzeug kaum reagieren.
Das passiert halt. Fährt man durch
Frankreich,
erkennt man, dass viele Franzosen neue bzw. neuwertige Fahrzeuge fahren und auch auf das Äußere Wert legen.
Neuwagen von Renault und Peugot, den dort ansässigen Firmen, sowie Volkswagen, Seat,
aber auch ein
Ford Mustang Neuwagen
sind in Frankreich keine Seltenheit.